Digitale Immobilienverwaltung ganzheitlich gedacht,  Die Anforderungen in der Immobilienverwaltung steigen stetig:

wachsender Kostendruck, zunehmende Regulierung, komplexere Prozesse und höhere Erwartungen von Eigentümer*innen prägen den Arbeitsalltag. Digitale Lösungen und integrierte Systeme gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Mag. Alexander Wegerer, Geschäftsführender Gesellschafter von andromeda Software, gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends der Immobilienbranche.

Branchenblick: Die Immobilienbranche steht regelmäßig vor neuen Herausforderungen. Welche Rolle spielen moderne ERP-Systeme dabei?
Wegerer: ERP-Systeme (Enterprise Ressource Planning) zeichnen sich durch ihre tiefe Integration in Unternehmensabläufe aus. Sie unterstützen die digitalen Prozesse von Anfang bis Ende und können mit allen Unternehmensdaten umgehen. Das macht komplexe Abläufe erst möglich und klarer und minimiert Fehlerquellen. Dadurch gewinnen Teams Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten wie die Betreuung von Objekten und Eigentümer*innen.

Branchenblick: Viele Unternehmen setzen inzwischen auf integrierte Lösungen statt auf mehrere Einzelsysteme. Worin liegen die Vorteile?
Wegerer: Einzellösungen führen oft zu Medienbrüchen, doppelter und asynchroner Datenerfassung und höherem Koordinationsaufwand. Integrierte 360°-Systeme bündeln Funktionen wie Buchhaltung, Kommunikation und digitale Portale in einer gemeinsamen Plattform. Das schafft Übersicht, Effizienz und Transparenz. Gerade eine zentrale Software für Hausverwaltungen kann Prozesse deutlich vereinfachen und Daten aktuell halten.

Branchenblick: Wie entwickelt sich die nächste Generation digitaler Immobilienverwaltung?
Wegerer: Die Systeme werden zunehmend intelligenter. Selbstlernende Funktionen, Automatisierung und KI-gestützte Analysen ermöglichen eine vorausschauende Steuerung von Abläufen und unterstützen Teams proaktiv im Arbeitsalltag. Derzeit sind Rechnungserkennung / Buchungsvorschlag, KI Voice und Mail Bots in aller Munde. Dies ist erst der zarte Anfang. KI wird in allen Bereichen unserer Systeme unterstützend analysieren und Ergebnisse liefern.

Branchenblick: Welche organisatorischen Effekte können solche Lösungen haben?
Wegerer: Ziel ist es, mit bestehenden Ressourcen mehr zu erreichen. Die Systeme „verstehen“ zunehmend mehr regulatorische Vorgaben und setzen diese nicht beim Anwender voraus. Durch intelligentere und automatisierte Prozesse lassen sich mehr Objekte betreuen, ohne dass Qualität oder Service leiden. Gleichzeitig sinken manueller Aufwand und Fehlerquoten.

Fazit

Die Digitalisierung der Immobilienverwaltung entwickelt sich in Richtung ganzheitlicher, integrierter Systeme. Moderne ERP-Lösungen sind dabei kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Hebel für effiziente und skalierbare Prozesse in einem zunehmend komplexen Umfeld.

Zur Person
Mag. Alexander Wegerer ist Geschäftsführender Gesellschafter der andromeda Software GmbH, einem auf Immobilienverwaltungssoftware spezialisierten IT-Unternehmen. Unter seiner Verantwortung entwickelt andromeda Software innovative ERP-Lösungen wie andromeda.ONE bzw. easy pro, mit denen professionelle Hausverwaltungen mehrere Millionen Quadratmeter Nutzfläche effizient managen. Mit juristischem Hintergrund (LL.M.) und über 30 Jahren Firmenhistorie im Rücken steht Alexander Wegerer für Stabilität, Digitalisierungskompetenz und praxisnahe Innovation im österreichischen Immobilien- und PropTech-Sektor.

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